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6. Juni 2009, 20 Uhr, Theater der Stadt Syke
Helen Schneider & Trio M'Jobi
mit Mini Schulz (Bass, Gesang), Jo Ambros (Gitarren) und Obi Jenne (Drums, Percussion)
Aus der Presse
Mal Unschuldslamm - öfter Femme fatale
JFK-Konzert mit Helen Schneider: Edler Hörgenuss
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Dream A Little Dream
Was unsere Träume anregt, können wir nur erahnen. Sicher ist, dass wir durchs Träumen besser, schöner und sinnlicher leben. Vor allem wenn wir, wie es der Volksmund will, unsere Träume leben statt nur vom Leben zu träumen. Helen Schneider, kickende „Rock’n’Roll Gypsy“, dann „Cabaret“-Star an der Seite von Hildegard Knef, Schauspielerin und Sängerin aus Leidenschaft und eine der markantesten Stimmen unserer Zeit, präsentiert sich auf ihrem neuen Album gleichzeitig als Träumerin und Traumobjekt. Mit ihrem Programm „Dream A Little Dream“ widmet sie sich die DIVA-Award-Preisträgerin 2006 gemeinsam mit einer intimen Auswahl treuer Jazzbegleiter den Schätzen des „Great American Songbook“ und verführt den Zuhörer zu einer nächtlich-amourösen Songreise, entführt in eine wohlbekannte, aber taufrische Traumwelt. Die sagenhafte Sängerin mal Unschuldslamm, öfter Femme Fatale schwelgt in Cole Porters eindeutigen Doppeldeutigkeiten, in Kurt Weills hintergründigen Sehnsüchten und in allerhand Sinnlichkeit und Sentimentalität, die auch schon Ella Fitzgerald, den Platters oder den Mamas & Papas gut zur Stimme stand. Wer die Songs kennt, wird in diesen kunstvoll gelebten und wertvoll erlebten Versionen neue Nuancen, schöne Zugaben und manchmal auch ein Aha-Erlebnis spüren.
Die in New York geborene Helen Schneider war bereits eine erfolgreiche Bluesrock-Sängerin, als sie in den 80er-Jahren in Deutschland als „Rock’n’Roll-Gipsy“ bekannt wurde. Später wechselte sie ins Musicalfach und etablierte sich vor allem in der Niedernhausener Inszenierung von Andrew Lloyd Webbers „Sunset Boulevard“. Zum Singen kam sie über Umwege, denn eigentlich ist sie als klassische Pianistin ausgebildet. Als Teenager hatte sie sogar ein Stipendium für die Juilliard School in New York. „Aber das hat mich damals überhaupt nicht interessiert ich bin sogar von zuhause weggelaufen, um nicht dort studieren zu müssen. Ich wollte frei sein, meine Seele finden. Als ich 15 oder 16 war, fing ich an mit dem Blues herumzuprobieren und spielte neben meinen klassischen Etüden immer wieder auch Jazzstandards um mich zu befreien, zu entspannen.“
Eine Veranstaltung unterstützt von der Kreissparkasse Syke.
Karten: Kreissparkasse Syke 29/27/24 Euro, (Ermäßigung 5€)
Vorverkauf unter 04242-161365
Homepage Helen Schneider
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