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Donnerstag, 22. September 2011, 20:00 Uhr, Kreismuseum Syke

Riserva Moac

Krach, Spaß, Rhythmus, Schweiß

Zugegeben, der JFK-Sommer 2011 ist ziemlich laut geraten. Den lärmenden Abschluss bilden diese furiosen Sieben aus Bojano, einem Städtchen genau in der Mitte des italienischen Stiefels, etwa 80 km nordöstlich von Neapel. Die Musik von Riserva Moac ist eine Mischung aus den derb-fröhlichen Tänzen der Heimat mit allen weltmusikalischen Einflüssen, derer sie habhaft werden konnten, rausgepowert im musikalischen Duktus von gnadenlos treibendem Ska.

Eine Quetschkommode, diverse Bläser, Gitarre, Bass und Schlagwerk natürlich, aber auch eine ganze Palette exotischer Instrumente aus der ganzen Welt erklingen dabei, Hauptsache, sie machen ordentlich Krach. Ihr unbekümmertes Drauflos verbreitet einen hochvirulenten Spaß, der einfach alle ansteckt, die sich nicht vorher mittels Oropax immunisiert haben. Rhythmus und Schweiß sind zentrale Begriffe eines Riserva-Moac-Konzertes. Die reiche Instrumentierung hat daran ebenso Anteil wie der Wechselgesang von Fabrizio Russo und Mariangela Pavone.

Beim Festival Interceltique de Lorient gewannen sie die „Trophee Dagan Celtic Cider" für die beste europäische Band. 2006 überquerten sie den großen Teich in Richtung Boston, New York und Springfield. 2008 schließlich rockten sie das Weltmusikfestival in Rudolstadt.
Neben den Konzerthallen haben sie quasi nebenbei auch die Radiostationen der Heimat erobert, die Single “Il Riservista” nistete sich im Sommer frech und aufmüpfig in den Charts ein. Seit 2009 präsentieren sie erfolgreich ihr jüngstes Album "La musica dei popoli" in Deutschland auf Tournee.

www.riservamoac.com

Eintritt: 18/15 €